25. Dezember 2010 Weihnachtsraben – von Rasputin, Otto und Rudi

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Der Weihnachtsrabe Rasputin

Der Weihnachtsrabe Rasputin

Aus reiner Neugier habe ich heute passend zum Tag eine kleine Anfrage an die große Suchmaschine gemacht und Erstaunliches gefunden. Gesucht hatte ich nach dem Stichwort Weihnachtsrabe und die Suchmaschine hat mir jede Menge Treffer geliefert: „Ungefähr 10’300 Ergebnisse (0.16 Sekunden)“. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, überhaupt etwas zu finden, doch offenbar scheint die Kombination von Rabe und Weihnachten äußerst beliebt. Was gibts denn nun zu finden? Hier eine kleine Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ganz ohne Wertung:

Als erstes fand ich ein Kinderbilderbuch vom Weihnachtsraben Rasputin, der das Glück findet (von Isabel Abedi und Ana-Maria Weller, Ars Edition 2006 ). Diesen Titel hat denn auch die Suchmaschine am häufigsten gefunden. Dann gibts eine Geschichte von Otto dem Weihnachtsraben (von Alfred Komarek, Ernst Grissemann, und Eva Kellner, Astor Wien 1984). Weiter „Kurzgeschichten zur Weihnachtszeit und für den Rest des Jahres“ mit dem seltsam bekannten Titel „Der Weihnachtsrabe“ (von Frank-Olaf Kröseler, Shaker Media 2008). Auch ein Gesangsstück ist erhältlich, nämlich „Der Weihnachtsrabe von Benjamin Blümchen Liederzoo“. Online finden sich auch gleich mehrere Geschichten: Hier eine Erzählung von Silke Castor, eine Adventsgeschichte von Birgit Ebbert mit dem Titel „Corvo, der Weihnachtsrabe“ und ebenfalls eine Adventsgeschichte von Corvus Corax heidelbergensis.

Neben den literarischen Produkten gibt es allerlei anderes, das um die Gunst der Käufer buhlt: Frühstücksbrettchen als Teil eines Kaffee-Geschenkpakets, Weihnachtskarten, Weihnachtsdekor mit Lichterketten (mit Name Rudi) und vermutlich noch viel mehr.

Frohe Weihnachten!

21. November 2010 Les Jacasses – Fundstück aus Paris

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Les Jacasses, Paris

Les Jacasses, Paris

Es gibt nicht viele Wirtshausschilder mit Rabenvögeln – oder besser: Ich habe bisher noch nicht viele entdecken können. Auf der Seite „Rabenvögel in der Gastronomie“ findet sich eines aus Basel, im entsprechenden Blogeintrag eines aus Großbritannien. Das neuste Fundstück stammt aus Paris und ziert eine Lesbenbar im Marais mit Namen „Les Jacasses“. Der Name leitet sich vom französischen Verb jacasser ab, das sich auf das Schwatzen, Plappern, Schreien der Elster bezieht, die darum auch das Schild schmückt.

Link zum Facebook-Eintrag der Bar „Les Jacasses“

15. November 2010 Sieh auf zu den Sternen. Gib Acht auf die Gasse.

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Wilhelm Raabe gemalt von Wilhelm Immenkamp 1911

Wilhelm Raabe gemalt von Wilhelm Immenkamp 1911

Heute gibt es einen kleinen Exkurs in die deutsche Literaturgeschichte, denn heute jährt sich der Todestag von Wilhelm Raabe zum hundertsten Mal. Der deutsche Schriftsteller und Maler mit dem passenden Pseudonym Jakob Corvinus (* 8. September 1831 in Eschershausen; † 15. November 1910 in Braunschweig) war einer der wichtigsten Vertreter des sogenannten poetischen Realismus. Besonders bekannt wurde er für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane.

25. September 2010 Und es wird weiter geschossen…

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Eidgenössische Jagdstatistik 2009

Screenshot der Eidgenössischen Jagdstatistik 2009

Passend zum vorangegangenen Artikel ein weiterer Beitrag zum Thema Jagd. Kürzlich wurden die neuesten Zahlen der eidgenössischen Jagdstatistik veröffentlicht. Auf der sehr interessanten Webseite wird fein säuberlich aufgezeichnet, was die Jäger in der Schweiz (offiziell) jedes Jahr zur Strecke gebracht haben. Uns interessiert vor allem der Abschnitt „Jagdbare Vögel“ und dort der Unterabschnitt „Rabenvögel“. Hier kann man nun nachlesen, dass im Jahr 2009 im Ganzen 15115 Rabenvögel geschossen wurden. Die größte Gruppe davon bilden die Rabenkrähen mit 10563 getöteten Vögeln, also mehr als zwei Dritteln. Auf Platz zwei dieser unrühmlichen Rangliste finden sich die Eichelhäher mit 2675, auf Platz drei dann die Elstern mit 1852 Tieren. Weitere Rabenvögel scheinen den Jägern nicht zum Opfer gefallen zu sein. Zählt man aber diese Zahlen zusammen, erhält man bloß 15090 Tiere. Es fehlen noch 25… Vor allem aber fällt auf, dass seit vier Jahren deutlich weniger Rabenvögel erlegt werden als in den Jahren zuvor. Zweitens finden sich keine Kolkraben in der Statistik für 2009, von denen doch ein Jahr zuvor noch 407 Tiere geschossen wurden. Hoffen wir, dass hier nicht noch Zahlen nachgeliefert werden.
Wenn man ein wenig auf dieser Webseite rumklickt und die verschiedenen Optionen ausprobiert, findet man noch etwas weiteres Interessantes: eine Statistik nach Kantonen. Unrühmliche Spitzenreiter in der Rabenvogelabschussrangliste sind die beiden Kantone Zürich und Aargau. Das Schlusslicht mit einer einzigen geschossenen Rabenkrähe bildet Basel-Stadt.

25. August 2010 Bestätigt: Jäger sind dumm!

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In der Celleschen Zeitung ist online ein Artikel zu finden, der darauf hinweist, dass der Hegering Celle im August dieses Jahres eine revierübergreifende Jagd zum Schutz von Singvögeln und Ernteerträgen durchführt (alle Zitate aus dem Artikel kursiv). Teile der Krähen-, Elster- und Ringeltaubenpopulation sollen zur Strecke gebracht werden, so die Zeitung. Völlig unkommentiert und ohne nachzufragen wird dann ein gewisser Hans Goller vom Hegering zitiert, weshalb Jagd auf diese Vögel gemacht wird: Rabenkrähen seien […] für erheblichen Schaden unter bodenbrütenden Singvögeln auch auf der Roten Liste verantwortlich, deren Nester sie plündern. Aha. Wären Rabenkrähen tatsächlich so plünderisch, wären die anderen Singvögelchen schon viel früher ausgestorben. Hauskatzen sind bekanntermaßein ein viel größeres Problem, ganz abgesehen von der durch die moderne Landwirtschaft leergeräumten Landschaft, die immer weniger geeignete Bruthabitate der gefährdeten Vogelarten bietet.

Doch das Hammerargument für die Jagd kommt erst noch. Das Ziel des jagdlichen Eifers sind diesmal die Elstern: Im Herbst lässt sich zudem noch etwas erstaunliches beobachten. Dann schließen sich regelrechte Jungvogeltrupps von 30 bis 50 Tieren zusammen und arbeiten sich systematisch durch Hecke um Hecke, Baum um Baum und räumen die Nester dort leer. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: IM HERBST WERDEN DIE NESTER LEERGERÄUMT! Im HERBST, wenn kein Nest mehr besetzt ist, kommen die bösen Elstern und holen sich die gefährdeten Singvögelchen.

Fazit: Jäger sind dumm. Sie haben von Biologie bzw. Ornithologie keine Ahnung und verwechseln Hege mit Naturschutz.

PS: Ich kenne auch intelligente Leute, die jagen. Aber die nennen sich nicht Jäger.

Hier der Online-Artikel in der Celleschen Zeitung. Leider ist kein Datum ersichtlich.

14. August 2010 Krähen in der Werbung zum Dritten

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Auch in Indien gibt es Kaugummis. Und auch in Indien muss ein solches Produkt unter die Leute gebracht werden, was am Besten mit Werbung geschieht. Hier also ein weiteres Beispiel, wie gut sich Rabenvögel für TV-Werbung eignen…

20. Juni 2010 Krähensuppe

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Suppen-Stube zur Krähe

Suppen-Stube zur Krähe

Dass Gastbetriebe gar nicht so selten Rabenvögel im Namen führen, wurde an anderer Stelle schon eingehend beschrieben. Hier soll nun der Blick auf die tatsächlich kulinarische Verwertung von Rabenvögeln geworfen werden und zwar gleich mit einem passenden Rezept.

In der Kochliteratur kommen zwar immer wieder Wildvögel zur Verwendung, aber selten bis nie sind es Rabenvögel, die für ein Gericht zubereitet werden. Sie werden zwar von Jägern liebend gern geschossen, aber in der Küche möglichst vermieden. Das mag seine Gründe im Geschmack des Wildbrets haben, denn das Fleisch der Allesfresser Krähen, Raben, Elstern oder Dohlen wird wohl etwas gewöhnungsbedürftig sein. So steht auch in einem Kommentar zum untenstehenden Rezept „… und gestunken hats in der Küche 1 woche lang nach Müllauto“. Andererseits scheint das Gekochte durchaus gut angekommen zu sein, denn „allen hat die Suppe geschmeckt“, heißt es in einem anderen Kommentar. Es soll also jeder selber herausfinden, ob Krähen wie ein Müllauto schmecken oder doch besser… Auf jeden Fall finde ich , dass die Jäger – wenn sie schon Rabenvögel schießen  – diese auch essen sollten.
PS: Ich glaube nicht, dass in der „Suppen-Stube zur Krähe“ in Basel Krähensuppe serviert wird.


Krähen-Suppe (gefunden auf Chefkoch.de, gepostet vom Mitglied „Seide“)

Zutaten für 4 Personen:
2 Krähen, küchenfertig
30 ml Öl
Pfeffer, Salz, Suppengrün
2 Zwiebeln, ungeschält
1 Lorbeerblatt
1 EL Senfkörner
10 Körner weißer Pfeffer
Sherry
je 30 g Möhren, Lauch und Sellerie, in feine Streifen geschnitten


Brustfilets auslösen, in Streifen schneiden, pfeffern und salzen. Keulen abtrennen und halbieren. Sichtbares Fett entfernen. Knochen zerkleinern. Keulen und Knochen 2 Std. in Salzwasser wässern. Auf ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. In der Pfanne das Öl erhitzen, die Brustfiletstreifen ca. 3-4 Min. braten. Mit dem Schaumlöffel herausheben, auf Alufolie legen und einschlagen. Im gleichen Fett Knochen und Keulenstücke scharf anbraten. Bratensatz mit etwas Wasser lösen. Zusammen mit den Knochen in den Schnellkochtopf geben. Suppengrün, Zwiebeln und Gewürze zufügen und mit heißem Wasser bedecken. Bei Garstufe II 15 Min. kochen.
In Streifen geschnittenes Gemüse in kochendem Salzwasser kurz garen, herausnehmen und zur Seite stellen. Brühe durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Haarsieb gießen, entfetten. Nochmals erwärmen. Mit Pfeffer, Salz und Sherry abschmecken. Brustfiletstreifen und das Gemüse hineingeben und servieren.
Tipp: Das Brustfleisch nur bei jungen Krähen so verwenden. Bei älteren Tieren empfiehlt es sich, die Vögel ganz zu kochen, das Fleisch von den Knochen abzulösen und erkaltet mit Ei und Sahne im Mixer zu pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen, Klößchen formen, separat in Wasser garen und als Suppeneinlage verwenden.

12. Juni 2010 Weiße Krähe wird Botschafterin

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Artikel in "20 Minuten"

Artikel in "20 Minuten"

Im Gratisblatt „20 Minuten“ stand am 3. Juni dieses Jahres endlich wieder etwas Lesenswertes drin: „Albino-Krähe gefunden“. Ein Mann hatte in Krauchthal eine weiße, noch sehr junge Krähe gefunden und sie in der Wildstation Landshut in Utzenstorf abgegeben. Dort wird sie zusammen mit anderen fehlgeprägten Rabenvögeln ein Dauergast sein, denn ihr auffälliges Äusseres mache die Krähe zu einer leichten Beute, so die Begründung der Wildstation. Diese Aussage wage ich allerdings doch etwas in Frage zu stellen, wenn ich mir andere (fast) reinweiße Vogelarten vorstelle wie zum Beispiel Lachmöwen, Seidenreiher oder Kuhreiher, die vermutlich alle schon ausgestorben wären, wenn die Farbe Weiß so gefährlich wäre. Ich nehme deshalb eher an, dass die weiße Krähe von ihren schwarzen Artgenossen nicht akzeptiert worden ist, was auch der Tierpfleger im Video unten bestätigt. Und noch etwas: Bei der weissen Krähe handelt es sich offenbar nicht um einen Albino, sondern um eine spontane Mutation der Natur. Der Vogel hat denn auch keine roten, sondern dunkelblaue Augen… Grund für die seltene Gefiederfärbung ist ein Mangel an Melanin, das für die Farbgebung verantwortlich ist.
Auf jeden Fall soll diese seltene weiße Rabenkrähe zur Botschafterin der Wildstation werden, denn an ihr könne man zeigen, ob und wann eine Auswilderung eingefangener Wildtiere sinnvoll sei und wann nicht.

Ein hübsches Video über diesen Vogel ist hier zu sehen. Der Titel allerdings „Die letzte weisse Krähe der Schweiz“ ist völliger Schwachsinn. Als hätte es bis jetzt noch viel mehr von diesen weißen Vögeln gegeben…

Weitere Informationen zum Thema:

Artikel in „20 Minuten“
Artikel im „Berner Oberländer“
Artikel in der „NZZ online“
Foto einer echten Albinorabenkrähe

01. Mai 2010 Elster poliert

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Elsterglanz

Elsterglanz

Zufällig bin ich über dieses Produkt mit dem Namen „Elsterglanz“ aus dem Hause Ahrenshof gestoßen. Leider habe ich aber herzlich wenig an Informationen herausgefunden – weder zum Produkt noch zum Hersteller selber. Hier die wenigen Fakten: Die Firma hat ihren Sitz in Zwochau, Sachsen und ihr Internetauftritt ist fürchterlich.

Das Produkt ist eine Polierpaste für alle möglichen Metalle. In einschlägigen Foren wird Elsterglanz mit äußerst positiven Worten bedacht: „… extrem stark angelaufene Teile glänzen anschliessend wieder wie neu.“

Elsterglanz war ein Produkt aus DDR-Zeiten, das es heute wieder oder immer noch gibt. Ursprünglich wurde es von der VEB Wittol Lutherstadt Wittenberg und der BT Autopflegemittelfabrik Leipzig hergestellt. Mittlerweile gibt es für andere Verwendungszwecke auch Tuben in rot, grün und schwarz und vielleicht noch anderen Farben, je nachdem, wozu das Mittel eingesetzt wird.

25. April 2010 Krähen setzen das richtige Werkzeug ein

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Corvus moneduloides auf einer Briefmarke aus Neukaledonien

Corvus moneduloides auf einer Briefmarke aus Neukaledonien

Wie schon mehrfach hier in diesem Blog aufgezeigt, können Krähen recht komplexe Aufgaben lösen (hier und hier). Neuseeländische Forscher haben jetzt in einer Reihe von Experimenten nachgewiesen, dass Krähen solche Aufgaben auch in einem neuen Kontext lösen können und dabei in der Lage sind, abstrakte kausale Zusammenhänge zu erkennen.

Die Forscher hatten sieben Geradschnabelkrähen (Corvus moneduloides) aus Neukaledonien in der freien Wildbahn gefangen und sie für die Experimente eingesetzt. Die Vögel hatten die „Aufgabe“, an Futter zu kommen, indem sie zuerst ein bestimmtes Werkzeug erlangen mussten, mit dem sie ein zweites erreichen konnten, mit dem sie schließlich das Futter erhielten.

Der Versuchsaufbau sah folgendermaßen aus: Ein Fleischstück, das in einer Kiste mit Loch lag, musste mit Hilfe eines langen Stocks herausgeholt werden. Dieser Stock befand sich in einer Gitterbox und konnte nur mit einem weiteren kleineren Stock herausgeholt werden. Diesen kleinen Stock mussten die Vögel erst einmal von einer von der Decke hängenden Schnur lösen.

Einige der Krähen wurden schon in früheren Experimenten eingesetzt und kannten die Aufgabe schon, einen mit einer Schnur verbundenen Stock zu benutzen, um an Futter heranzukommen. Eine zweite Gruppe hatte zusätzlich schon Schnur oder Stock einzeln verwendet, um ein zweites Werkzeug zu erlangen. Diese Krähen mussten also „nur“ noch die einzelnen Handlungen gedanklich verbinden. Die Krähen aus der ersten Gruppe dagegen hatten ganz neue Verhaltensweisen zu erlernen. Das Resultat: Alle fortgeschrittenen Krähen konnten die Aufgabe problemlos im ersten Versuch lösen. Bei den Krähen der ersten Gruppe mussten aber einige ein paar Mal üben, bis ihnen dies auch gelang.

Die Krähen zeigten bei diesem Experiment die Fähigkeit, ein bestimmtes Werkzeug als Mittel zum Zweck einzusetzen, das in einem vorangegangenen Experiment zur direkten Nahrungsbeschaffung nutzlos war. Der Stock war dabei zu kurz, um an das Futter zu gelangen. Die Wissenschaftler werten dies deshalb als Zeichen für kognitive Fähigkeiten, die über ein simples Lernen durch Ausprobieren hinausgehen. Nötig sei eine bewusste Erkenntnis, dass der kurze Stock erst als Mittel geeignet ist, um an die begehrte Nahrung zu kommen.

Weitere Informationen zum Thema (leider nicht frei zugänglich):

Alex Taylor (University of Auckland) et al.: Proceedings of the Royal Society B, Onlinevorabveröffentlichung, doi:10.1098/rspb.2010.0285