Mit Falken gegen die Krähen

Japan scheint eine Krähenplage zu haben. Zumindest in gewissen Medien wurde das behauptet und in letzter Zeit wieder hervorgekramt. Ist jetzt schon saure Gurkenzeit? Wie dem auch sei, auch in Japan rätselt man, weshalb sich die Krähen in den letzten Jahren so stark vermehren konnten. Eine naheliegende Antwort scheint auch dort die steigende Menge des Abfalls zu sein. Immer mehr Müllsäcke mit Essensresten werden vor die Haustür gestellt, was für die Krähen ein reich gedeckter Tisch darstellt. Zudem ist es in den Städten meistens wärmer als auf dem Land und auch die natürlichen Feinde sind weniger häufig.

In verschiedenen Städten gehen die Behörden jetzt auf die Jagd nach den Krähen, versuchen sie in Fallen zu fangen oder ihre Nester zu zerstören. Doch genau wie in Europa auch scheinen alle Maßnahmen wenig zu fruchten. Die Krähen sind schlauer als gedacht und haben sogar angefangen, „falsche“ Nester zu bauen, um die Verfolger zu verwirren.

Eine wohl sinnvollere Methode wird in Takeo City angewendet. Dort werden die Krähenschwärme von einer Falknerin bei Bedarf verscheucht. Das Besondere daran: die Falknerin ist erst 17-jährig und geht noch zur Schule. Sie ist hübsch und macht einen guten Job: Ein gefundenes Fressen für Journalisten… Der folgende Videobericht ist natürlich auf Japanisch, aber dennoch gut verständlich!


bird von damasareta

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